{"id":139,"date":"2017-06-23T11:08:00","date_gmt":"2017-06-23T11:08:00","guid":{"rendered":"http:\/\/micro.microcredito.gov.it\/?page_id=139"},"modified":"2017-06-28T14:50:30","modified_gmt":"2017-06-28T14:50:30","slug":"scambio-di-buone-prassi","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/micro.microcredito.gov.it\/de\/attivita-2\/scambio-di-buone-prassi\/","title":{"rendered":"GOOD PRACTICE AUSTAUSCH"},"content":{"rendered":"<p>ROM 11-15 \/04 2016<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Good Practice Austausches in Rom vom 11. bis 15. April 2016 wurden die Good Practices der einzelnen Partnerorganisationen aus verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern vorgestellt. Diese Good Practices zeigen unterschiedliche kultursensible Ans\u00e4tze zur Unterst\u00fctzung und Integration von Migranten in Bezug auf Unternehmensgr\u00fcndung und den Zugang zu finanziellen Mitteln. Die Auswahl der Good Practices basiert auf der Innovation, nachhaltigen Wirkung und \u00dcbertragbarkeit dieser Ans\u00e4tze. Im Mittelpunkt des regen Austausches stand der Weg, der zur Etablierung eines erfolgreichen Unternehmens f\u00fchrt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-141\" src=\"http:\/\/micro.microcredito.gov.it\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Scambio-buone-prassi2.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"http:\/\/micro.microcredito.gov.it\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Scambio-buone-prassi2.jpg 1024w, http:\/\/micro.microcredito.gov.it\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Scambio-buone-prassi2-300x225.jpg 300w, http:\/\/micro.microcredito.gov.it\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Scambio-buone-prassi2-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>Der Projektkoordinator \u201aEnte nazionale per il microcredito\u2018 (ENM \u2013 Nationale K\u00f6rperschaft f\u00fcr Mikrokredite) pr\u00e4sentierte die Ergebnisse des A.MI.C.I.-Projektes, welches zum Ziel hatte Nicht-EU-B\u00fcrgern den Zugang zur Gr\u00fcndung eines Mikrounternehmens und Wege in die Selbst\u00e4ndigkeit zu erleichtern. Nach einer tiefgreifenden quantitativen Analyse zur Zahl der Migranten, der Unternehmen und der Besch\u00e4ftigungsquote in Italien, war es m\u00f6glich einige finanzielle L\u00f6sungen f\u00fcr Migranten zu definieren.<\/p>\n<p>Die Etablierung eines Netzwerkes, in dem Unternehmer mit Migrationshintergrund, F\u00f6rderer von Mikrokrediten, politische Entscheidungstr\u00e4ger und Finanzvermittler kollaborieren, ist der effizienteste Ansatz um die l\u00fcckenlose Qualit\u00e4t des Kreditangebots zu garantieren. Die Nichtregierungsorganisation \u201aAccion Contra el Hambre\u2018 (ACH \u2013 Aktion gegen Hunger) erlebte k\u00fcrzlich durch ihre Bildungsangebote die Entwicklung von 14 Unternehmen und mehr als 20 Jobprofilen anhand von Kursen f\u00fcr Frauen und selbst\u00e4ndige Migranten.<\/p>\n<p>Nach der Auswahl der Teilnehmer beinhaltet das Bildungsangebot: Teamarbeit, die St\u00e4rkung des Bewusstseins f\u00fcr die eigenen unternehmerischen F\u00e4higkeiten und Kompetenzen, den Weg von einer Idee zu einem Businessplan unter Verwendung einer Wirtschaftsanalyse, sowie Vertriebskan\u00e4le, Werbung und Markeneinf\u00fchrung. Das Business Model Canvas war eines der bedeutendsten Instrumente um den Wert eines Unternehmens, die notwendigen Aktivit\u00e4ten und Ressourcen, den Kundenbereich und die wirtschaftlichen und finanziellen Aspekte zusammenfassend zu visualisieren. Ausgehend von den Erfahrungen der Partner wurden weitere wichtige Schritte zur Etablierung von Unternehmen durch Migranten vorgestellt. Die spanische Mikrokreditorganisation \u201aNantik Lum\u2018 hob hervor, dass es ein gro\u00dfer Vorteil f\u00fcr die Langlebigkeit eines Unternehmens ist, wenn man wei\u00df, wie man die angemessenen Voraussetzungen f\u00fcr ein Unternehmen evaluiert. Dieser Prozess kann durch die Kompetenzen eines Beraters unterst\u00fctzt werden um die wirtschaftliche Tragf\u00e4higkeit eines geplanten Unternehmens zu evaluieren. Darauf folgt die Evaluation durch ein Komitee, das \u00fcber die endg\u00fcltige Bewilligung eines Mikrokredites entscheidet. Eine weitere S\u00e4ule des M.I.C.R.O.-Trainings ist die interkulturelle Kommunikation, die es dem Berater erm\u00f6glicht kulturelle Traditionen von Nicht-EU-B\u00fcrgern zu ber\u00fccksichtigen. In Deutschland organisiert der Projektpartner \u201awisamar Bildungsgesellschaft gemeinn\u00fctzige GmbH\u2018 Workshops zu interkultureller Kommunikation, um das Bewusstsein der Teilnehmer f\u00fcr kulturelle Heterogenit\u00e4t zu st\u00e4rken, mit welcher sie auch im beruflichen Leben lernen m\u00fcssen umzugehen. Dieses Modul rundet das M.I.C.R.O.-Training ab um Konflikte zwischen Beratern und Migranten zu vermeiden. Dar\u00fcber hinaus erleichtern sie Mikrokredittransaktionen. Die Relevanz des Trainings wurde durch die Erfahrungen des Netzwerkes \u201aMediter\u2018 unterstrichen, das einen Kurs f\u00fcr Absolventen und Mitarbeiter im \u00f6ffentlichen Dienst organisierte. Dieser Kurs lieferte Informationen zu rechtlichen und administrativen Vorgaben in Bezug auf die Unternehmensgr\u00fcndung durch Migranten. Ausgehend von diesen Ergebnissen erstellt jede Organisation in Modulen strukturierte Trainings. Die Innovation des Projektes zeigt sich bei der Umwandlung dieser Inhalte in offene und transferierbare Produkte (OER \u2013 Open Educational Resources) auf der E-Learning-Plattform der Mikrokreditinstitution ENM, wodurch die Wirkung auf die Beg\u00fcnstigten und eindeutige Nachhaltigkeit garantiert sind.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ROM 11-15 \/04 2016 W\u00e4hrend des Good Practice Austausches in Rom vom 11. bis 15. April 2016 wurden die Good Practices der einzelnen Partnerorganisationen aus verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern vorgestellt. 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